Graffiti auf dem Kubus

Prof. Wolfgang Etz (l.) und Prof. Ralf Scherer vom Lions Club.

Kunstwerk am Haus Rüschhaus: Verantwortliche fordern Bürger zum Handeln auf

Richard Serra ist ein Bildhauer von Weltruf. Als er das Haus Rüschhaus sah, soll er ausgerufen haben: "Oh, that's the place!" Für seinen Beitrag zu den Skulptur-Projekten 1997 wählte er diese idyllische wie geschichtsträchtige Umgebung. Wenn Serra heute sein Denkmal vor dem Rüschhaus sehen würde, wäre ein erneuter Ausruf wahrscheinlich. Vermutlich wäre der eher ärgerlicher Natur. Das Kunstwerk ist beschmiert.

Es ist ein Quader, 40 Tonnen schwer und aus massivem, wetterfesten Stahl hergestellt. Es trägt den Namen "Dialogue with Johann Conrad Schlaun" und bezieht sich külisflerisch auf das vom barocken Baumeister geschaffene Haus Rüschhaus. Doch wer sichjetzt die Skulptur ansieht, wundert sich. Ein rotes Herz ist auf dem Stahl-Quader zu sehen, dahinter wurde der Name "Simone" gesprayt. Keine Frage: Hier hat jemand seiner Angebeteten eine Graffiti- Liebeserklärung hinterlassen.

Siehe Anhang für mehr Info.